Für eine wachsende Zahl von Menschen in Deutschland wird selbst der alltägliche Lebensmitteleinkauf zur finanziellen Belastung. Die Tafeln sind für viele armutsbetroffene Menschen ein letzter Ankerpunkt. Doch auch sie geraten aufgrund steigender Nachfrage und knapperer Lebensmittelspenden zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Vor diesem Hintergrund startete REWE erneut die bundesweite Aktion „Gemeinsam Teller füllen“: Vom 23. Februar bis 7. März hatten Kund:innen die Möglichkeit, Spendentüten mit lang haltbaren Lebensmitteln zu erwerben. Auch die Märkte in Alzey und Gau-Odernheim beteiligten sich an der Aktion und trugen dazu bei, die Arbeit der Tafel in einer herausfordernden Zeit aufrechtzuerhalten.
Die Spendentüten enthalten Produkte, die bei den Tafeln aktuell besonders dringend benötigt werden. In enger Abstimmung mit dem Dachverband Tafel Deutschland wurden für dieses Jahr folgende Artikel ausgewählt: Kichererbsen, Champignons, Knödel, Nudeln, Pesto und Tortelloni.
Kund:innen hatten mehrere Möglichkeiten, sich mit einer Spende zu engagieren: Im Markt standen vorbereitete Papiertüten mit den ausgewählten Lebensmitteln bereit. Diese konnten an der Kasse für 5,00 Euro erworben und anschließend an einer gekennzeichneten Sammelstelle abgegeben werden. Alternativ bestand die Möglichkeit, eine Spendenkarte im Wert von ebenfalls 5,00 Euro zu kaufen und diese an der Kasse in eine Spendenbox zu werfen. Unabhängig von der gewählten Variante gelangen die gleichen Lebensmittel zu den Tafeln: Die erfassten Spenden wurden jetzt in konkrete Warenmengen umgerechnet und an die Tafel Alzey übergeben. Bei REWE Stecher in Gau-Odernheim kamen 70 Tüten, im REWE-Supermarkt in Alzey 56 Tüten zusammen.
Foto:
Christian Stecher (Mitte) vom REWE-Markt in Gau-Odernheim beim Abschluss der diesjährigen Aktion „Gemeinsam Teller füllen“ mit der Geschäftsführerin der TAFEL Alzey, Millicent Wolanin (r.) und Peter Brätigam (l.), dem Koordinator der Fahrer.
